Über uns

Die buddhistische Sicht auf Sterben und Tod unterscheidet sich von dem Verständnis des Todes, wie es in unserem westlichen Kulturkreis vorherrscht. Der Buddhismus hat sehr konkrete Vorstellungen zu Tod, Zwischenzustand und Wiedergeburt. Sterbebegleitung bedeutet im Buddhismus, den Sterbenden aktiv durch Gespräche und bestimmte Mittel auf die folgenden Prozesse vorzubereiten. Die buddhistische Lehre sieht im Tod keinen Endpunkt, da das Bewusstsein den Körper für die Zeit im Zwischenzustand verlässt, sich danach aber wieder an einen Körper binden kann. Die nähere Auseinandersetzung mit dem Tod macht ihn als natürlicher Vorgang begreifbar. Dieses Wissen hilft, Ängste vor dem Tod aufzulösen. Vor diesem Hintergrund gründeten Schüler der Karma Kagyü Linie 1998 den Verein "Buddhistische Sterbebegleitung e.V.". Vorausgegangen war ein Treffen von über 50 Interessierten in Kiel, die sich über Sterbebegleitung sowohl im professionellen als auch im privaten Rahmen austauschen und unterstützen wollten. Die Motivation der einzelnen Mitglieder ist unterschiedlich: für die einen ist es die Beschäftigung mit der eigenen Krankheit, für die anderen die Begleitung oder der Tod eines nahe stehenden Menschen oder der Wunsch Anderen sinnvoll zu helfen.


Heute gibt es in verschiedenen Zentren der
Karma Kagyü Linie Ansprechpartner zum
Thema buddhistische Sterbebegleitung.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
info@buddhistische-sterbebegleitung.org

Ein Muster für eine buddhistische Patientenverfügung finden Sie auf der Seite LINKS.